NIE WIEDER RAUCHEN!

Aufhören mit dem Rauchen – das erträumen sich unzählig Raucher. Doch oft fällt es schwer, den Rauchverzicht dauerhaft auszuhalten. Nach einem erfolgreichen Rauchstopp Nichtraucher bleiben, das ist die eigentliche Kampfansage. Meistens sind dafür mehrere Versuche nötig. Doch mit einer guten Vorbereitung und einer klaren Entscheidung ist es machbar, dauerhaft auf Zigaretten zu verzichten. Auf die richtige Motivation und geeignete Mittel und Methoden während der Entwöhnungsphase sowie auf Strategien zur Vorbeugung gegen Rückfälle kommt es an.

WISSEN IST MACHT!

Ein entscheidender und mitunter wichtiger Schlüssel ist das Wissen über Nikotin und welche Substanzen im Zigarettenrauch vorhanden sind. Es gibt mittlerweile eine Menge an Studien, die klar aufzeigen, welche gefährlichen Stoffe im Zigarettenrauch enthalten sind.

Zigaretten sind schädlich

Nikotinersatzmittel, die Industrie freut sich!

Das massenhaft Aufhörwilligen die Hoffnung auf Nikotinersatzmittel setzen, um Nichtraucher zu werden, davon profitiert lediglich die Industrie, die weiterhin ihr Nikotin als Glimmstängel oder in Ersatzpräparaten gemischt umsetzt. Die Ersatzpräparate bringen nicht den erhofften Erfolg – mindestens 90 Prozent der Aufhörwilligen, die auf Nikotinersatzmittel setzten, werden nach ein paar Tagen, oder vielleicht Wochen wieder rauchen. Entweder rauchen sie wieder während der „künstlichen“ Entwöhnungsphase oder sobald die Nikotinersatzmittel abgesetzt werden.

Hintergrund: Beim Versuch sich das Rauchen abzugewöhnen wurde als Hilfe auf Nikotinkaugummis gesetzt. Der Gedanke, wenn die Suchtattacken zu stark sind, Nikotinkaugummi zu kauen. Die Idee funktionierte eigentlich ganz gut, jedoch beim absetzten der Nikotinkaugummis kam das böse Erwachen. Die Suchtattacken waren beim Absetzen der Nikotinkaugummis so stark, wie beim Beginn der Aufhörphase. Warum? Die Entgiftung und damit erhoffte Umgewöhnungsprozess wird durch die weitere Einnahme von Nikotin ausgesetzt, denn es wird weiterhin Nikotin verabreicht.

Wer sich von der Gewohnheit „Zigaretten rauchen“ dauerhaft lösen möchte, sollte sich gute Strategien bei aufkommenden Suchtattacken überlegen und am besten die Finger von den Ersatzmitteln lassen. Hier helfen primär Entspannungstees oder Entspannungsübungen. Nikotinersatzmittel sollten nur dann eingesetzte werden, wenn die Kraft durchzuhalten nicht ausreicht, um die neuen negativen Gefühle in positive umzusetzen. Es ist keine Schmach bei einem ersten oder weiteren Versuch zu scheitern. Nutzen Sie die Zeit um sich auf den finalen letzten Versuch vorzubereiten.

Viele Raucher/-innen haben mehrere Aufhörversuche benötigt, um frei durchatmen zu können!

Nikotineinahme

DIE WERBELÜGE ... !

In der Werbung suggeriert: „Rauchen aufhören ist schwer, mit unseren Ersatzpräparaten gelingt der Ausstieg … leichter!“ Es wird auf Webseiten sogar dazu geraten deren Produkte zu kombinieren, na klar … Umsatz erhöht den Gewinn.

Zitat von einer Webseite: „Die neue Kombi-Therapie: Doppelte Unterstützung für noch besseres Durchhalten. Erhöhen Sie Ihre Chancen, erfolgreich mit dem Rauchen aufzuhören. Sie eignet sich für alle, die starke Unterstützung brauchen oder schon erfolglose Versuche hinter sich haben.

Absolut irreführend! Noch mal von unserer Seite, mit rauchen aufhören, ohne Hilfsmittel ist nicht schwerer als ohne! Fragt in euren Bekanntenkreis nach, hier und dort befinden sich bestimmt ehemalige Raucher – fragt doch mal, nach welcher Methode diese aufgehört haben, mit oder ohne Ersatzmittel.

Die Industrie verdient doppelt und dreifach, sie profitieren davon, dass ein Nervengift wie Nikotin legal verkauft werden darf. Dieses Gift vernebelt die Gedanken und beeinflusst das Wahrnehmungsgefühl. Rezeptoren im Gehirn werden getäuscht, sodass das menschliche Gehirn Gefühle vermittelt werden, das Nikotin dem Menschen gut tut … aber so ist das nicht. Rauchen stresst, rauchen ist ungesund, rauchen manipuliert.

Eine Zigarette beglückt den Raucher ähnlich wie eine Zärtlichkeit oder eine gute Mahlzeit. Diese “Belohnung“ wird direkt mit der Tätigkeit des Rauchens assoziiert. Der durchschnittliche Raucher, 20 Zigaretten am Tag und 7.300 Zigaretten pro Jahr wiederholt ständig seine “Erfahrung“, dass Rauchen eine beglückende Tätigkeit ist. Dies prägt sich tief in sein Unterbewusstsein ein, es entsteht ein sogenanntes “Suchtgedächtnis“. Dieses Gedächtnis wird aktiv, wenn der Spiegel an wirksamen Substanzen im Belohnungszentrum nachlässt. Oder wenn der Raucher einen anderen rauchen sieht. Dann erwacht wieder das Verlangen nach einer neuen Dosis Nikotin.

Wer nun aussteigen möchte, hat es anfangs schwer, da das Gehirn vorerst wieder gesund denkend umgestaltet werden muss. Aber, wer nun während dieser Umgewöhnungsphase weiter Nikotin in Form von Ersatzpräparaten zu sich nimmt, ändert in erster Linie nichts. Die einzige Änderung ist die Umstellung der Nikotinzufuhr.

Sicherlich ist es nicht einfach sich mit der neuen Gefühlswelt (Entzugserscheinungen) auseinander zu setzten, da das Gehirn nach einem Stoff ruft, welcher nicht eingenommen wird! Aber der Weg lohnt sich!

Das Nervengift Nikotin
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